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Was ist eine Anschlussfuge?

Die Anschlussfuge ist der Raum zwischen Fensterrahmen und Wand. Die empfohlene Breite der Fuge beträgt 1 bis 2,5 cm. Laut der Norm ČSN 74 6077 sollte ihre Breite jedoch nicht mehr als 4 cm betragen. Gerade die richtige Ausführung der Anschlussfuge beeinflusst maßgeblich, wie das Fenster abdichtet und ob sich keine Wärmebrücken bilden und später ggf. Probleme mit Schimmel auftreten. Es gilt der Grundsatz, dass die Fugen innen dichter sein sollten als außen.


Die Norm unterscheidet drei Zonen in der Anschlussfuge

Äußerer Verschluss

Er gewährleistet Dampfdurchlässigkeit (also Diffusion von Wasserdampf aus dem Bereich der Anschlussfuge in die Außenumgebung) und Wasserdichtigkeit (eine Außenfensterbank ist natürlich erforderlich). Die Norm empfiehlt, den äußeren Verschluss mit dampfdurchlässigem Band zu versehen.

Wärmedämmende Füllung

Am häufigsten wird Polyurethanschaum verwendet, der die Fuge in ihrer gesamten Breite und Länge ausfüllen muss. Es ist besser, einen Schaum mit geringerer Ausdehnung zu wählen (er quillt nicht so stark auf).

Innerer Verschluss

Um das Eindringen von Luftfeuchtigkeit aus dem Raum in die Fuge zu verhindern, empfiehlt die Norm, den inneren Verschluss mit dampfdichtem Klebeband zu versehen.

Empfohlene Breite der Anschlussfuge in mm

ProfilÖffnungsgröße bis 1,5 mÖffnungsgröße bis 3 mÖffnungsgröße bis 4,5 m
Kunststoff weiß101525
Anderer als weißer Kunststoff (je dunkler das Profil, desto größer die Dilatation)152030
Bei Anschlussfugenbreiten über 25 mm muss die Eignung des Dichtungsmaterials erwiesen sein. Quelle: ČSN 74 6077